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Wenn ich noch richtig zählen kann, dann ist 2003 ein Jahr zum Feiern: 25 Jahre 914-6 Club! Leider habe ich etwas spät angefangen zu zählen und um ein Haar hätten wir es verpasst. Wäre da nicht der dezente Hinweis von Nikolaus Straub gekommen. Na ja, das Thema um die Geburtsstunde unseres Clubs ist sicherlich auch etwas verzwickt. Wenn wir auf die tatsächlich allerersten Initiativen zurück greifen würden, dann könnten wir uns noch ein paar Jahre älter machen. Aber wer will das schon? Schließlich hatten wir das Thema ja bereits einmal vor 15 Jahren. Damals haben wir auch hin und her gerechnet und, so denke ich, eine gute und korrekte Lösung gefunden. 1988, so zeigt die Geschichte, wurde nicht nur der e.V. gegründet, sondern auch gleichzeitig 10 Jahre 914-6 Club begangen. Merke: Clubgründung muss nicht unbedingt mit der Eintragung ins Vereinsregister einhergehen. Die Entscheidung, diesen Schritt zu gehen und uns quasi zur GmbH zu machen, wurde 1988 vollzogen. Wir wurden sozusagen großjährig. Aber zurück zur Entstehung: Wir haben 1988 unser 10. Jubiläum gefeiert und, wer erinnert sich nicht, auch den sagenumwobenen Rotwein abgefüllt. Dies obwohl bereits aus 1974 erste Aktivitäten bekannt sind und im März 1976 das Clubheft Nr. 1 von Erhard Leihmeister verschickt wurde. Das Heft (eher mehrere DIN A4 Seiten zusammengeheftet, aber dennoch mit interessantem Inhalt) wurde später als Ausgabe 0 deklariert. Die Zeit dazwischen - und erst recht die Ära davor - wurde als Vorgeschichte des heutigen Clubs gewertet. In der Zwischenphase, also von 1976 bis 1978, galt es aber noch viele Reibereien zu meistern und die Orientierung zu finden. Was auch gelang. Das Heft Nummer 1 nach heutiger Zählweise entstand im Juni des Jahres 1978 und wirft unter anderem einen Rückblick auf das erste Frühjahrstreffen (wieder nach neuer Zeitrechnung), welches am 20. und 21. Mai 1978 im Schloß Johannisberg stattfand. Joachim Finn war der Neugründer und Initiator. Beim ersten offiziellen Clubabend, am Abend des 20. Mai 1978, wurden alle erforderlichen Regeln, Vorgaben und Ziele des Clubs neu definiert und verankert. Joachim Finn übernahm logischer Weise das Amt des Sprechers (bereits aus dieser Zeit stammt also die Eigenheit den ansonsten als Präsidenten bezeichneten Posten als Clubsprecher zu titulieren). Weiter wurden gewählt und in ihrem Amt bestätigt: Joachim von Droste als Kontaktmann zu Porsche, Rainer Hämmer zuständig für das Archiv, Jörg Semjan als Verantwortlicher für den Markt, Udo Hoffmann übernahm das Ressort Technik und ich kümmerte mich um den Sport. Erwähnenswert ist auch die Anzahl der damals an diesem Thema interessierten Leute: Es fuhren im Schloßhof Johannisberg nicht weniger als 22 Porsche 914-6 und ein 916 auf. Insgesamt nahmen 52 Personen teil! Der heute noch unverändert verwendete Clubaufkleber wurde an diesem Abend ebenfalls vorgestellt und verteilt. Somit ist auch unser Clublogo in diesem Jahr tatsächlich 25 Jahre alt geworden. Ein Grund mehr, daran nie etwas zu ändern. Tradition verpflichtet. Schon damals wurde eindeutig nichts dem Zufall überlassen. Es wurde zum Beispiel präzise festgelegt, wie und wo der Aufkleber zu platzieren war: "Genau hinter der Kopfstütze des Fahrersitzes, von innen auf die Heckscheibe geklebt. Der Club-Schriftzug tritt dann sehr gut lesbar hervor." So festgehalten im damaligen Protokoll. Dies also als meine Erinnerung bzw. Meinung zu diesem historischen Thema. Lassen wir also anstoßen auf weitere 25 Jahre. Der 914-6 mit seiner extravaganten und trotzdem auch heute noch sehr effizienten Technik bietet auf jeden Fall die beste Grundlage und somit auch das Potential dazu. Schauen wir mal, wer 2028 das Glas auf 50 Jahre 914-6 Club erheben wird. Gründe und Ansporn dies zu erleben gibt es, wie wir wissen, genug. Druckversion |
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