Porsche 914-6 Club e.V.

Anneau de Rhin 2012 - Ladiestraining

….von einer, die auszog, das Fürchten zu verlernen (kein Märchen – aber doch in Anlehnung an die Gebrüder Grimm).... From someone who set out to unlearn fear(not a fairy tale - but based on the Brothers Grimm)
Es war einmal ein Präsident vom Porsche Club für den klassischen 911, der hatte eine wunderschöne Frau (hihihi, das ist die redaktionelle Freiheit). Er war ein stolzer Mann, mit vielen schönen Autos und hochambitioniert und begabt auf der Rennstrecke (auch das ist redaktionelle Freiheit).Die Frau jedoch war ängstlich und fürchtet sich vor jeder Kurve und Schikane, und wenn sie die Clubmitglieder sahen, sprachen sie: “Mit der wird der Präsident noch seine Last haben!”Bald danach kam der Schatzmeister zu Besuch ins Haus. Da klagte ihm der Präsident seine Not und erzählte, wie seine Frau in Dingen „Rennsport“ so schlecht beschlagen wäre. Sie wüsste ja nichts und lernte nichts. “Wenn’s weiter nichts ist,” antwortete der Schatzmeister “das kann sie nur durch gute Unterweisung in der Fremde lernen.So geschah es, dass der Präsident zu Ihr sprach “Hör, du in der Ecke dort, du wirst alt und grau und musst endlich lernen, deinen Porsche um die Rennstrecke zu bewegen. Siehst du, wie alle anderen sich Mühe geben, aber an dir ist Hopfen und Malz verloren. Da sprach der Präsident in seiner Verzweiflung: ”Lerne, Wo Du willst, mir ist alles einerlei. Da hast du fünfzig Taler, damit geh in die weite Welt und sage keinem Menschen, wo du her bist und wer dein Präsident ist, denn ich muss mich deiner schämen.”Als nun der Tag anbrach, steckte die Frau ihre fünfzig Taler in die Tasche, und fuhr mit Ihrem roten 944 hinaus auf die große Landstraße nach Frankreich Richtung Anneau du Rhin in der Hoffnung dort jemanden zu finden, der ihr die Furcht nahm.Als sie dort angekommen war, kamen drei Männer heran und hörten ihre Not und nahmen sich ihren an. Der einfühlsame Gerhard*, der starker Werner* und der schnelle Horst* erklärten, wie schon viele ängstliche Frauen zuvor nach einem Tag die große Rennstrecke bezwungen hätten.„Wenn weiter nichts dazu gehört” antwortete die Präsidentenfrau, “das ist leicht getan; lerne ich aber so geschwind das Rennfahren, so sollt Ihr meine fünfzig Taler** haben.Gesagt, getan.Zuerst erklärte der einfühlsame Gerhard der ängstlichen Frau (und 15 weiteren „ängstlichen“ Frauen) die Regeln des Rennsports und den Ablauf der Veranstaltung. „Ei“, sagte er nach einem Weilchen, „das werdet Ihr heute alle lernen – hier ist noch jede Prinzessin mit Spaß am Rennsport in ihr Königreich zurück gefahren“. Der schnelle Horst montierte nicht müßig jeder Frau ein Funkgerät in das Auto und sagte „Ihr holden Damen, haltet euch immer an das was wir euch erzählen, dann werdet Ihr gute Rennfahrerinnen und ein großer Stolz für Euer Königreich“. Die Frauen fügten sich in die Anweisungen der Instruktoren und wagten sich ein erstes Mal auf den langen und gefährlichen Rennkurs. Den übrigen Teilnehmern war es verwehrt, zu dieser Zeit die Strecke zu befahren.Der einfühlsame Gerhard, der starke Werner und der schnelle Horst nahmen jeweils fünf Frauen und deren Autos unter ihre Fittiche und hinter ihre Fahrzeuge. Langsam wagten sie sich Kurve um Kurve in die Strecke vor. Die erfahrenen Recken erklärten durch die Funkgeräte an jeder neuen Kurve die List und Tücken der Bremspunkte und der Ein- und Auslenkpunkte. Auch die Ideallinie war schnell gezeigt und probe“er“fahren. „Recht so,” sprachen die Instruktoren nach den ersten gemeinsamen Runden “nun habt ihr den Kurs verstanden, nun bedarf es noch einer runden Fahrweise“. Aber die Frauen hatten viele viele Fragen, die von Gerhard, Horst und Werner mit viel Geduld beantwortet wurden. Vor der zweiten Runde sagte dann der starke Werner „hopp hopp, ihr Holden, jetzt fahren wir noch mit etwas mehr Gefühl“. Und wieder reihten sich die schönen Frauen mit ihren schnellen Autos hinter ihren Instruktoren ein und sie fuhren zur Freude aller Runde um Runde immer ein bisschen sicherer und runder.In der dritte Runde fuhren Sie abermals hinaus auf die Rennstrecke, setzten sich zügig hinter ihre Instruktoren und riefen nun “Ach, wenn sie doch nur schneller fahren würden“, denn sie hatten den Spaß an der Rennstrecke und am schnellen Porsche fahren gefunden. Und auch die ängstliche Präsidentenfrau fasste sich ein Herz und gab von da an richtig Gas. In der vierten Runde dann, wurde die Frauen dann schon übermütig und fuhren ihren Instruktoren (fast schon ein kleines bisschen) davon. Und auch die ängstliche Präsidentenfrau rief „Ach, was freut’s mich ohne Angst! Ja, nun weiß ich, was Rennfahren ist und freute sich des schönen Tages. Nachdem alle Frauen glücklich und wohl behalten wieder im Fahrerlager angekommen waren, wurden Goldpokale heraufgebracht und die Siegerehrung gefeiert. Der Präsident vom Porsche Club für den klassischen 911 nahm stolz und glücklich seine – nun nicht mehr ängstliche - Frau in die Arme!…. und wenn sie nicht gestorben sind, dann racen sie noch heute.ENDEEure Annette Hidasi*: vielen Dank an Gerhard (Gerry) Haag, Horst Dietrich Wessel und Werner Böhm, die das Ladies‘ Training am 14.04.12 in Anneau du Rhin mit hoher Professionalität und einem sensationellem Spaßfaktor durchgeführt haben. Hier fühlten sich „Mädels“ aller Leistungsstufen gut aufgehoben.**: der Umrechnungskurs der Grimm’sche 50 Taler würden heute 175 € ergeben.Once upon a time there was a president of Porsche Club for the classic 911, which had a beautiful woman (hihihi, this is the editorial freedom) He was a proud man, with lots of nice cars and highly ambitious and talented on the track (which is also editorial freedom). The woman, however, was anxious and afraid of each curve and chicane, and when they saw the club members, they said, "With her the president nor his burden!"Soon thereafter, the treasurer came to visit the house. As he lamented the president his distress, and told how his wife would be misted in things "racing" so bad. She knew nothing and learned nothing. "If it's nothing," said the treasurer, "said she can learn only through good instruction in a foreign land.It so happened that the President spoke to her "Listen, there you in the corner, you're getting old and gray and have to finally learn, your Porsche to move around the racetrack. Do you give as any other hard but in you is hops and malt lost. As the President said in his despair: "Learn where do you want, it is all the same to me. Here are fifty thalers to go into the wide world, and tell no one from whence you come, and who is your President, because I have to be ashamed of you."When day dawned, the woman put her fifty thalers in his pocket, and took out her red 944 on the great highway to France towards Anneau du Rhin in hopes of finding someone there who took her fear.When they got there, three men came up and heard her distress and took care of her. The empathetic Gerhard *, the strong Werner * and fast Horst * explained, as many anxious women had previously defeated after one day the big racetrack. "If nothing else goes with it," replied the President’s wife "it is easily done, but I am learning so fast the racing, so you shall have my fifty thalers. **The first declared empathic Gerhard the fearful women (and 15 other "anxious" women), the rules of racing and the course of the event. "Well," he said after a moment, "You will now learn all of this - here's every princess with fun racing returned to their kingdom."The fast Horst mounted not idle any woman a radio in the car and said, "You lovely ladies, think, you always listen what we tell you, then will you good racers and a great pride for your kingdom." The women acquiesced the statements of the instructors and ventured for the first time on the long and dangerous racetrrack. For the other participants, it was forbidden to drive along the track at this time.The empathetic Gerhard, the strong Horst and the quick Werner each took five women and their cars under their wing and behind their vehicles. Slowly they ventured bend after bend around in front of the track. Experienced warriors declared by the radios on each new curve the list and pitfalls of braking points and the turn-in and deflection points. Even the racing line was shown quickly and sample go. "So right," the instructor said, after the first joint meetings "now you understand the track, now it still requires a round driving." But the women had many, many questions that have been answered by Gerhard, Horst and Werner with great patience.Before the second round, said the strong Werner "hop, hop, their nobles, now we drive with a little more feeling." And again the beautiful women lined up with their fast cars behind their instructors and they went round and round to the delight of becoming a bit safer and smoother. In the third round they went out on the track again, sat down quickly behind their instructors and called now "Oh, if only they would still go faster", because they had found the fun ride at the track and on the fast Porsche. And even the fearful president’s wife summed up his courage and from then she was properly on gas.In round four, then the women drove even cocky their instructors (almost a little bit) away. And even the fearful president’s wife called "Oh, what a pleasure without fear! Yes, now I know what is racing and enjoyed the beautiful day.After all the women were happy and arrived safely back in the paddock, gold trophies were brought up and celebrated the victory ceremony.The President of Porsche Club for the classic 911 was his proud and happy - no longer fearful - wife into his arms! .... and if they are not dead, they race again.ENDYour Annette Hidasi*: Many thanks to Gerhard (Gerry) Haag, Horst Dietrich Wessel and Werner Boehm, who have the Ladies' training on 14.04.12 conducted in Anneau du Rhin with great professionalism and a sensational fun. Here they felt "girls" of all levels in good hands. **: The exchange rate of the Brothers Grimm 50 thalers would yield € 175 today.